17.10.2026 · Falk Biedermann, freiberuflicher Buchhalter
Fehler aus dem ersten Jahr ziehen sich oft durch die nächsten Jahre. Dabei kostet ein guter Start nur ein paar Stunden. Diese fünf Punkte solltest du in den ersten Wochen erledigen.
1. Ein eigenes Geschäftskonto eröffnen
Trenne private und geschäftliche Zahlungen vom ersten Tag an. Das macht jede spätere Buchung einfacher und spart Erklärungen gegenüber dem Finanzamt.
2. Die Buchhaltungssoftware festlegen
Entscheide früh, mit welchem Programm gebucht wird, und stimme das mit deinem Steuerberater ab. Für kleine Unternehmen eignet sich zum Beispiel Lexware Office. Dort laufen Konten, Belege und Rechnungen zusammen, und dein Steuerberater kann einen eigenen Zugang bekommen.
3. Eine Rechnungsvorlage mit allen Pflichtangaben anlegen
Auf jede Rechnung gehören unter anderem deine Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, eine fortlaufende Rechnungsnummer und das Leistungsdatum. Eine fertige Vorlage verhindert, dass Angaben fehlen.
4. Den Umsatzsteuer-Status klären
Kläre mit deinem Steuerberater, ob du die Kleinunternehmerregelung nutzen kannst und ob und wann du Umsatzsteuer-Voranmeldungen abgeben musst. Das beeinflusst, wie deine Rechnungen aussehen.
5. Belege von Anfang an erfassen
Fotografiere jeden Beleg sofort und gleiche einmal pro Woche mit dem Konto ab. Wer damit am ersten Tag anfängt, hat später nie einen Belegberg.
Videotipp #1 · 0:17 · YouTube
Belege sofort fotografieren
Den Tipp gibt es auch als 30-Sekunden-Video.
Fazit
Konto, Software, Rechnungsvorlage, Umsatzsteuer und Belege: Wenn diese fünf Punkte sitzen, läuft die Buchhaltung von Anfang an rund. Sobald du keine Zeit mehr für das laufende Buchen hast, übernehme ich das gern remote in deiner Software.
Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine Steuerberatung.